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LA DUNA (2021)

(experimenteller Langdokumentarfilm in Arbeit)

EIN FILM VON STEFANIE SCHROEDER UND EMERSON CULURGIONI

Ausgehend von der Legende über einen machtbesessenen Ex-Ministerpräsidenten, der eine Sanddüne an der Südküste Sardiniens gestohlen hat, kreist LA DUNA um die Frage: Wem gehört das Land? Eine Sammlung skurriler, märchenhafter, absurder und wahrer Geschichten erzählt von Macht, Besitz und Widerstand.

SYNOPSIS
Im Sommer säumen grellbunte Strandbars und Sonnenschirme die schneeweiße Sanddüne von Porto Pino, im Winter donnern Kampfjets und Gewehrsalven über sie hinweg. Ein Teil der Düne liegt auf Sardiniens größtem Militärgelände und ist lediglich in den Sommermonaten für Strandbesucher*innen zugänglich. Im laufe der Jahre ist die Düne merklich geschrumpft. Unter den Anwohner*innen kursiert die Legende, Silvio Berlusconi habe den Dünensand gestohlen und in seine skandalumwobene Bunga Bunga - Villa in den mondänen Norden Sardiniens gebracht. Ausgehend vom Blick auf das Sandkorn, dem kleinsten Landpartikel und Bedeutungsträger, verfolgt LA DUNA die Frage: Wem gehört das Land?Bis zu 9000 Euro Geldstrafe drohen dem Touristen, der Strandsand als Souvenir einpackt.Dennoch werden jährlich etwa fünf Tonnen davon im Reisegepäck am Flughafen von Cagliari gefunden und beschlagnahmt. Die Aktivist*innen der patriotischen Umweltschutzgruppe Sardegna Rubata e depredata (ausgeraubtes und geplündertes Sardinien) bringen den gestohlenen Sand wieder an die Strände zurück und dokumentieren diese Aktionen in den sozialen Medien.Unweit der Düne befand sich das Gehöft von Viehzüchter Marcello Atzoris Familie. Sie wurde beim Bau der Militärbasis in den 1950er Jahren vom Staat enteignet und vertrieben. Nach 18 Jahren als Seemann auf den Weltmeeren kehrte Marcello zurück und kaufte sich ein Grundstück direkt am Militärzaun, um das Treiben der Armee kritisch zu beobachten und ihr ein strapaziöser Nachbar zu sein. Mit einer Sondergenehmigung darf er den Truppenübungsplatz betreten und seine Ziegen darauf weiden. Zuweilen besucht er dabei die Ruinen seines Familiengehöfts. Ebenfalls mit Sondergenehmigung bringt Fischer Domenico Serra Urlaubsgäste aufseinem Boot an unberührte, weil gesperrte Strände im Poligono Militare. Aufgrund der Militärpräsenz darf er nur unregelmäßig die Bucht von Porto Pino befischen und hat sich so ein lukrativeres, zweites Standbein geschaffen. Eine Gruppe deutscher ProfiTourist* innen und Reiseforenschreibende redet, in nostalgischen Erinnerungen verloren, an Bord der Nuova Santa Maria aneinander vorbei, umgeben von kristallklarem, azurblauem Wasser, bizarren Felsen mit Einschusslöchern und durch Korallenstückchen rosa gefärbtem, höchstwahrscheinlich radioaktiv kontaminiertem Sand. Im NATO-Übungsszenario SOROTAN wird das Hinterland der Dünen von Porto Pino zum krisengeschüttelten „fiktiven" Kontinent Cerasia, welcher nicht nur von den Umrissen auf der Landkarte her unverkennbare Ähnlichkeit zu Afrika aufweist. Trainingsziel der mehreren 10.000 Soldat*innen starken NATO-Truppe ist das „militärische Eindämmen der Gefahren aus dem globalen Süden".